Wachau, Ungarn, Kroatien, Teil 1

Wachau, Ungarn, Kroatien

Teil 1

Herthasee-Passau-Wachau

 

In diesem Jahr sind wir unserem Abo-Sieger der letzten drei Jahre, Frankreich, untreu geworden und haben uns mal wieder für die süd-östl. Seite entschieden. Wie gehabt haben wir die endgültige Reiseplanung in Kaufbeuren bei Didi und Christine getroffen. Die Entscheidung wurde in diesem Jahr maßgeblich durch das sehr bescheidene Augustwetter mitentschieden. So schied ein weiterer Tourfavorit, Polen, zuvor bereits wegen Dauerregens aus unseren Planungen aus.

Folgende Tour sind wir in der Zeit vom 12.08.-02.09. gefahren: Kiel-Lahntal-Kaufbeuren-Passau-Schönbühel/Wachau-Bük-Kezthely-Pakostane-Sibenik-Gailtal-Neuburg a.d. Donau-Bad Gandersheim-Kiel. Gesamtkilometerleistung: 4.200 km

 

Sommer 2010 I
Landkarte von StepMap   

 

  

 

 

Sommer 2010 II
Landkarte von StepMap   

 

  

Sommer 2010 III
Landkarte von StepMap   

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Unsere Entscheidung dem Dauerregen in Deutschland in süd-östl. Richtung zu entfliehen, erwies sich als goldrichtig. Den einzigen Regen hatten wir auf der Herfahrt in Kaufbeuren und dann erst wieder auf unseren Rückfahrt mit der Abfahrt in Sibenik. Dazwischen verwöhnte uns das Wetter mit vielen Sonnenstunden, in Kroatien erlebten wir durchweg hohe Temperaturen (38-40 Grad), die auch die Nächte so richtig kuschelich warm werden ließen. Nachdem wir durchweg diese hohen Temperaturen genießen durften, wartete noch eine kleine Überraschung auf der Rückreise auf uns...der Winter, mit allem drum und dran, dazu später mehr in diesem Bericht. 

Bereits die Anfahrt über das Lahntal (Herthasee) überraschte uns mit deren Schönheit. Wir werden diese mit Sicherheit nochmals anfahren und dann auch ein wenig länger bereisen...aber dies ist natürlich wie bei vielen Gegenden der Fall und so dürfte dies letztendlich schwierig werden mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit. 

Als weiteres Ziel hatten wir uns die Wachau in Österreich ausgesucht, welche wir schon seit längeren besuchen wollten. Ab Passau ging es bei bestem Wetter entlang der hochwasserführenden...welch Wunder...Donau bis in die Wachau. Dort genossen wir die Gegend bei einer ausgehnten Fahhradtour und verbrachten ansonsten den lieben Tag mit Schiffe gucken von unserem CP aus.

Weiter ging es zu einer weiteren von uns sehr geschätzten Freizeitbeschäftigung, dem Thermen. Dazu suchten wir uns die Therme in Bük heraus, die wir bereits aus vergangenen Reisen her kannten. 

Anschließend ging es zum Baden über den Plattensee an die kroatische Adria. Dort haben wir die uns bekannten CP Nordsee in Pakostane und den CP Solaris in Sibenik angesteuert. In Kroatien wurden wir vom ersten Tag an mit hochsommerlichen Temperaturen empfangen, teilweise waren diese auch noch in unseren Nächten vorhanden. Zum CP Nordsee später noch ein wenig mehr...nur soviel vorab, weniger kann mehr sein!

Nachdem wir herrliche Tage in Kroatien verbrachten nahte der Tag des Abschiedes und...es wurde uns relativ einfach gemacht, da es nach etlichen Sonnentagen erstmals zu regnen anfing. Dieser (zum Teil sinnflutartige) Regen begleitete uns bis nach Österreich. Dort wurden wir dann wieder mit Sonnenstrahlen empfangen, aber die Temperaturen fielen für uns innerhalb weniger Stunden rapide ab. Diese Wetterkapriolen sollten sich noch steigern, in dem wir nicht nur einen deutlichem Temperatursturz hinnehmen mußten, sondern obendrein noch Schnee bekommen haben.

Für uns war diese Tour schon etwas außergewöhnlich, da wir die Hälfte des Urlaubes auf lediglich zwei festen CP´s gestanden haben und nur faulenzten...auch mal machtbar. Besonders positiv blieb uns die Wachau und der CP Solaris in Erinnerung. Ein paar Kratzer hat der CP Nordsee in Pakostane erhalten, obwohl wir noch Glück hatten mit dem Stellplatz...aber es hätte auch leicht anders aussehen können.

 

Do, 12.08., unsere erste Station der Herthasee im Naturpark Nassau. Wir haben dort auf dem Parkplatz am Badesee mit einem weiteren Mobil eine herrlich ruhige Nacht verbracht.

 

 

 

 

 

 

Im schönen Lahntal...auf der B 417, der Lahn-Ferienstraße

 

 

  

 

 

 

Kostenloser SP in Passau, an einem Nebenarm (Gewerbehafen) der Donau. Ruhiger SP, von dem aus die Altstadt problemlos per Rad zu erreichen ist. In der City gibt es einen weiteren kostenpflichtigen SP, der jedoch mit Sicherheit nicht so ruhig ist, da dort direkt der Schienenverkehr entlang läuft.

 

 

Der von uns benutzte SP liegt auf der Insel, die oben rechts in der Donau zu sehen ist.

 

 Passau besitzt eine sehr sehenswerte Altstadt, die man jedoch früh morgens besuchen sollte, da ansonsten eine Armada von Touris einen begleiten.

 

 

Bereits auf österreichischer Seite, die hochwasserführende Donau...

 

 

Es ist halt eine andere Art seinen Urlaub an bzw. auf der Donau zuverbringen...eines von unzähligen Flusskreuzfahrschiffen.

 

In der Wachau entschieden wir uns für den zentral (10 km bis zum Kloster Melk - 22 km bis nach Spitz) gelegenen CP Schönbühel beim Gasthof Stumpfer. Der CP liegt direkt an der Donau in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönbühel. Ein kleiner, sauberer CP, bei dem einzig die benötigten Duschmarken nervten. Einen riesigen Fehler machten wir dann doch noch: wir haben nicht das Restaurant Stumpfer besucht, welches eine außerordentlich gute Küche besitzen soll...dies haben wir leider erst später von Camperfreunden erfahren. Ein perfekter Platz um von dort aus die Wachau per Rad zu erkunden. Die gut ausgebauten Radwege laufen auf beiden Seiten der Donau und beginnen direkt am Platz.

 

 ...der Radweg wird ausschließlich von den CP Gästen genutzt, um von dort auf den "richtigen" Radweg zu fahren, von daher hat man auf dem CP seine Ruhe.

 

Ein österreichischer Dauercamper hat sich hier ein kleines Idyll geschaffen..

 

 

 

Schloss Schönbühel befindet sich in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden. Ein schöner unverbaubarer Platz...

 

 

Schiffe gucken direkt vom Stellplatz aus...

 

 

 

 

Das Benediktinerkloster Stift Melk liegt ca. 10 km vom CP Stumpfer entfernt. Ein absolut sehenswertes Bauwerk, welches nicht umsonst ein UNESCO-Welterbe ist. Von Melk aus starten vielen Donaufahrten.

 

 

 

 

Die Wachau in der Nähe von Schwallenbach...

 

 

 

 

Marillenmarmelade und Obstbrände sind eine Spezialität der Wachau und werden fast überall angeboten

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