Ostern 2012, Elbautal, Spreewald, Prag, Riesengebirge

Ostern 2012

Elbautal, Spreewald, Elbsandsteingebirge, Prag, Riesengebirge

Teil 1

von Kiel nach Prag

 

Also los ging es...unsere erste größere Tour 2012 stand an und wir wollten die Ostertage dazu nutzen etwas länger unterwegs sein zu dürfen. Wie gehabt "quälte" uns das noch nicht festgelegte Reiseziel...an die Küste zu Ostern-nein zu voll...und außerdem wollten wir später im Jahr auf die Insel Poel und nach Ostfriesland. Von daher entschlossen wir uns über das Elbautal-Wittenberge, dem Spreewald-Lübbenau, dem Elbsandsteingebirge-Königstein, Tschechien-Prag und Spindlers Mühle über Brachwitz an der Saale zurück nach Kiel zu fahren.

Bis auf den Spreewald und Brachwitz waren die o.g. Orte für uns keine Unbekannten, die wir bereits mehrfach besucht hatten. Prag zählt für uns...und wir sind wahrlich keine Städtereisende...zu den immer wieder gerne angefahrenen Zielen. Eine grandiose Stadt, an der wir uns nicht satt sehen können. In Spindlers Mühle trafen wir abschließend noch auf eine echte Überraschung, die wir eigentlich so nicht mehr brauchten bzw. wollten...den Winter! Das Skifahren ist zu dieser Zeit noch normal auf den Pisten im Riesengebirge, aber der starke Schneefall den wir erleben durften...welcher unsere beabsichtigte Abfahrt um einen Tag hinauszögerte...war auch für eingefleischte Spindler-Fans etwas ganz besonderes...und im Nachhinein für uns auch.

Im Spreewald haben wir in Lübbenau auf einem schönen Stellplatz gestanden und sind von dort aus zum Dorf Lehde gewandert. Ein toller Ort, der uns spontan an unsere letztjährige Reise nach Giethoorn (Niederlande) erinnerte. Kurz vor Ostern waren wir hier noch ziemlich alleine...allerdings sahen wir auch die riesigen Parkplätze und wir mochten uns nicht vorstellen, was dort zur Saison los sein mag!

Das Elbsandsteingebirge ist wirklich etwas ganz besonderes und wir haben von Königstein aus die Bastei erwandert. Der Stellplatz in Königstein bietet einen grandiosen Panoramablick sowohl auf die Festung wie auch auf den Lilienstein.

Brachwitz und Wittenberge eignen sich ganz hervorragend als Ausgangspunkte für Radtouren/Wanderungen an der Saale bzw. der Elbe. Beide verfügen über Stellplätze die direkt an den jeweiligen Flüssen liegen.

 Für die obige Tour legten wir insgesamt ca. 1.800 km zurück.

 

Ostern 2012
Eigene Landkarten von Italien auf stepmap.de erstellen

 

 

So...jetzt aber mal los. Nach ca. 265 km erreichten wir unser erstes Ziel im Jahre 2012: Wittenberge-das Tor zur Elbtalaue.

Der SP liegt direkt am Sportboothafen in der Nähe des Restaurant "Zum Fährmann". Wir beschlossen uns anläßlich dieser ersten Ausfahrt mit einem Essen in einem angrenzenden Restaurant zu belohnen und wurden im "Kranhaus" fündig, welches lediglich wenige Gehminuten vom Platz entfernt liegt. Ein absolut zu empfehlendes Restaurant mit einer tollen Küche, einem ausgezeichnetem Service sowie einem Koch, der auf humorige Art undWeise seine Speisen anpreist und den Gast berät www.kranhaus.de

Der Übernachtungsplatz auf dem Parkplatz des Restaurant Zum Fährmann...der eigentliche Stellplatz liegt etwas unterhalb...

 

 

 

...dies ist der eigentliche Stellplatz, der jedoch kurz zuvor noch durch die Hochwasser führende Elbe überflutet war.

 

 

Nach weiteren 260 km erreichten wir den Spreewald und checkten in Lübbenau auf dem dortigen Stellplatz ein. Ein ruhiger SP, der Ver-und Entsorgung, WC und Dusche bietet...ein idealer Ausgangspunkt für Rad-bzw. Wandertouren

 

...das Sanitärgebäude auf dem Stellplatz

 

 

Schloss Lübbenau...

 

 

...ein Angler in Lübbenau

 

...weshalb waren wir eigentlich hier? Ach ja, der Spreewald ruft...das typische Spreewalddorf Lehde liegt in unmittelbarer Nähe zu Lübbenau und kann erwandert...per Rad erkundet oder per Spreekahn erschippert werden...wir entschlossen gemeinsam mit unserem Vierbeiner zu wandern

 

 

 

 

 

 

 

 

Spreewaldarchitektur

 

 

 ...nach dem Spreewald ging es in das 150 km entfernte Elbsandsteingebirge. Unseren Stellplatz wählten wir beim Panoramahotel Lilienstein in Königstein...wie der Name schon besagt...von diesem Platz aus hat man einen grandiosen Panoramablick auf den Lilienstein wie auch auf die Festung Königstein, die hoch oben auf der anderen Elbseite trohnt

 

 

 

 

 

 

...die gewaltige Festungsanlage Königstein, auf der gegenüberliegenden Elbseite

 

 

...und hier der Namensgeber des Panoramahotels, der 415 m hohe Lilienstein, einer der markanstesten Berge der Sächischen Schweiz...

 

...mit dieser Fähre quert man die Elbe, um dann die Festung Königstein einnehmen zu können

 

 

Blick von Königstein auf die Elbe...

 

 

 

 

...morgendlicher Blick von unserem SP ins Tal...einfach nur grandios

 

 

 

 

 

 

Elbdampfer auf dem Weg von Rathen in Richtung Lilienstein...

 

 

...oberhalb von Rathen im Elbsandsteingebirge, der Bastei...

 

 

 

 

...atemberaubende Felsformationen, die Bastei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Wie bereits im Jahre 2010 schlugen wir in Prag unsere Zelte bzw. das Mobil auf dem CP am Yachthafen auf. Der Platz liegt eigentlich sehr schön auf einer Moldauinsel, er müßte allerdings dringend einmal grundsaniert werden. Standen vor zwei Jahren noch etliche Mobile und Gespanne auf diesem Platz waren wir dieses Mal "fast" allein auf diesem. In die Stadt geht es für 50 Cent mit einer kleinen Fähre...Bötchen von morgens 8 Uhr bis abends um 20 Uhr...weitere Bilder zu Prag findet ihr unter Prag 2010

 

 

unser Fährmann mit seiner "Fähre"...es hat wirklich Spaß gemacht auf diese Weise die Moldau zu queren...

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...das tanzende Haus...

 

 

 ...im Hintergrund die Karlsbrücke und die Prager Burg..

 

 

 ...völlig normal in Prag...in anderen Städten wäre ein solcher Prunkbau etwas ganz besonderes...

 

 

...das Ende der Karlsbrücke

 

 

 

 

...nachfolgend einige Häuser im alten Judenviertel der Stadt

 

 

 

 

 

 

Denkmal des Reformers Jan Hus am Altstädter Ring

 

 

...der Altstädter Ring...

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